Schritt 4 von 6: Deine visuelle Brand

Man sieht dich, bevor man dich liest

Bevor jemand deine erste Zeile liest, hat er dein Cover gesehen, vielleicht auch deine Website, dein Profilbild. In diesen Sekunden entsteht ein Gefühl für dich und deine Bücher. Die Frage ist nur, ob es das Gefühl ist, das du wolltest.

Die visuelle Autorinnenbrand

Was gehört dazu

Eine Farbpalette, wenige Schriften, eine Bildsprache und ein paar Regeln, wie du beides einsetzt. Klingt nach wenig, ist aber das, was deinen Auftritt zusammenhält.

Entscheidend ist, dass du diese Regeln überall durchziehst: Website, Newsletter, Social Media, Buchmessenstand, Lesezeichen. Überall dieselben Farben, dieselbe Bildwelt, dieselbe Atmosphäre. Wiedererkennung entsteht durch Wiederholung.

Was passiert, wenn du diesen Schritt überspringst?

Jeder Kanal sieht ein bisschen anders aus. Die Website hat die Farben vom Theme, Instagram die vom Canva-Template, das Cover wieder eigene. Einzeln betrachtet ist nichts davon schlimm. Zusammen wirkt es zufällig.

Und zufällig liest sich für Außenstehende wie unprofessionell. Nicht weil jemand bewusst denkt „da fehlt eine Farbpalette", sondern weil das Gefühl entsteht, hier sei etwas nebenbei gemacht worden. Bei einem Produkt, für das jemand Geld ausgeben soll, ist das ein teurer Eindruck.

Was sich viele Autorinnen stattdessen wünschen

Diesen Look, den man bei anderen sieht und sofort erkennt. Wo alles zusammenpasst und man denkt: schön — und gleich danach: davon will ich mehr sehen.

Sichtbar zu werden nicht nur über Texte, sondern über ein Gefühl, das schon da ist, bevor jemand zu lesen anfängt.

Das kannst du sofort umsetzen

Drei Tipps zu deiner visuellen Brand

Gutes Design ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage der Signale, die du senden willst.

01

Wähle nicht nach Lieblingsfarbe

Die Frage ist nicht, welche Farben du schön findest, sondern welche zu deinem Genre und deiner Wirkung passen. Wer Cozy Crime schreibt, braucht andere Signale als jemand mit düsterer Fantasy. Deine Leserinnen lesen diese Signale in Sekunden, meist ohne es zu merken. Schau dir an, was in deinem Genre funktioniert, und such dann darin das, was zu dir passt.

02

Hol dir Hilfe, wo es sichtbar wird

Im Selfpublishing ist das Budget knapp, und vieles selbst zu machen ist völlig in Ordnung. Beim Design wird es schnell erkennbar. Ein selbst gebautes Cover sieht man ihm fast immer an, und der Eindruck überträgt sich aufs ganze Buch. Wenn du an einer Stelle investierst, dann dort, wo Menschen dich zuerst sehen: beim Cover, bei der Farbpalette, bei der Website.

03

Kümmer dich zuletzt ums Logo

Viele Autorinnen verbringen Wochen mit einem Logo, obwohl es der unwichtigste Teil ist. Ob du überhaupt eins brauchst, ist eine eigene Frage. Was dich wiedererkennbar macht, sind konsistente Farben, Schriften und Bilder über alle Kanäle hinweg. Das Logo hilft dabei nur am Rand.

Die anderen fünf Schritte

Neugierig, was in den anderen Schritten steckt und was sie für dich bedeuten könnten? Ich schicke dir alle sechs in sechs E-Mails, mit allen Tipps dazu. Kostenlos, und du kannst dich jederzeit wieder abmelden.

Verantwortlich für diesen Newsletter bin ich, Ramona Hammerl, Dein Autoren Design. Meine vollständigen Kontaktdaten findest du im Impressum.

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Sprachhinweis: Ich schreibe in der weiblichen Form, weil hier überwiegend Autorinnen mitlesen. Autoren und alle Geschlechter sind mitgemeint und natürlich genauso herzlich willkommen.